Histotainment Park Adventon

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Sehr interessantes Projekt bei Osterburken, dass wir im April 2011 besucht haben und für Mittelalterinteressierte einen Ausflug wert ist!
Manche Antworten auf diese Fragen lassen sich in Büchern finden, doch im Histotainment Park Adventon geht ein Haufen historisch begeisterter Enthusiasten seit einigen Jahren einen anderen Weg. Auf dem sieben Hektar großen Gelände bei Osterburken im Neckar-Odenwald-Kreis errichten sie eine Stadt nach mittelalterlichem Vorbild, überwiegend in Handarbeit mit den Materialien, Werkzeugen und Methoden von damals.
Dabei lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die so nicht in den Büchern stehen, die auch aus archäologischen Funden und Museumsobjekten nicht einfach erschlossen werden können: Wie dicht ist ein Dach aus Holzschindeln? Wie lange hält ein Zaun aus Eichenbohlen? Wie kocht es sich auf offenem Feuer? Und wie lebt es sich eigentlich in so einem Mittelalterhaus?

(Quelle: www.mittelalterpark.de)

 

 

September 2010: Ruine Helfenstein

Ausflug zur Ruine Helfenstein im September 2010.
Die Burg war Stammsitz der Grafen von Helfenstein, die aus der Gegend stammten und in Verbindung mit den Stauerkaisern Bedeutung erlangten. Nach der Entstehung von Territorialherrschaften besaßen sie gegen Mitte des 14. Jahrhunderts ein weitgehend zusammenhängendes Gebiet um die Städte Geislingen, Heidenheim, Blaubeuren und Wiesensteig.
1382 fiel die Burg als Pfand an die Reichsstadt Ulm, die sie im Jahr 1396 gänzlich kaufte. In Anpassung an die Entwicklung der Feuerwaffen wurde die Anlage anschließend erweitert und zu einer Festung ausgebaut. Auf dem Bergrücken in Richtung Weiler wurde ein  Bollwerk errichtet, und um die alte Burganlage baute man Zwingermauern mit Rondellen. Außerdem wurde die Geländeterrasse des „Unteren Wiesle“ und der felsige Vorsprung des Ödenturms in die Verteidigungsanlage miteinbezogen. Die Vorderburg um die beiden Felsen war Sitz des von den Ulmer Zünften gestellten Burgvogts und wurde zu einer Festung gegen schweren Artilleriebeschuss ausgebaut. Kernstück war der alles überragende „Darliß“ als Geschützturm. Im westlichen Teil der Burganlage wurde der gräfliche Wohnbau zu einem bequemen Haus für den patrizischen Vogt umgebaut.
Im Zweiten Markgrafenkrieg fiel die Burg in der Karwoche des Jahres 1552 ohne Belagerung in die Hände des Markgrafen von Ansbach. Den Ulmern gelang es jedoch noch im August des gleichen Jahres, die feindliche Besatzung nach mehrtägigem Beschuss – hauptsächlich mit schweren Steinkugeln – zur Rückgabe der Anlage zu zwingen.
Nach der Rückeroberung schleiften die Ulmer ihre eigene Festung. Wald überzog den Bergrücken, bis durch eine Grabung unter der Leitung des Heimatforschers Georg Burkhardt von 1932 bis 1938 die Grundemauern wieder freigelegt wurden. Textliche Aufzeichnungen aus der Zeit um 1550 über die Gebäude und das Inventar der Burg erleichterten die Deutung der ausgegrabenen Reste. Bildliche Darstellungen nach dem Originalbau oder gar Pläne aus der Zeit ihres Bestehens sind nicht überliefert.
Seit 1983 findet auf der Burg jährlich das Helfensteinfestival, eine Musikveranstaltung (Genre Rock/Punk) statt.

(Quelle: Wikipedia)

Ruine der Festung Hohenurach

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Mit einer frisch erworbene Canon EOS 1000d ging es im Juni 2010 auf die Ruine der Festung Hohenurach.
Beschreibung der Anlage:
Die Anlage hat die Form eines spitzen Dreiecks mit den ungefähren Kantenlängen 280 Meter, 230 Meter und 110 Meter. Sie gehört zu den größten, wuchtigsten und bedeutsamsten Burganlagen im süddeutschen Raum. Sie gliederte sich in drei Abschnitte, die sich in Terrassen stufenförmig übereinander reihen:
Auf der Unteren Burg befand sich die Vorbefestigung, eine aus dem Felsen gehauene, dreieckige Brustwehr, wo auch die Kapelle stand. Die Obere Burg war ein viereckiges Bollwerk mit starken Mauern und einem Geschützturm (Upfinger Turm), der den südlichen Haupteingang deckte. Dieser einzige Einlass in die Burg, wurde über ein lang gezogenes Außenwerk  und drei Tore gesichert. Über Burggräben und Zugbrücke gelangte man schließlich, am Wachhaus vorbei, direkt auf das Bollwerk und von dort auf die höchste Terrasse der Inneren Burg, auf das eigentliche Schloss.
Der Schlosshof selbst beschrieb ein unregelmäßiges Viereck. Er wurde von zwei Hauptgebäuden umzogen. An der südwestlichen Flanke, zum Bollwerk hin, lief eine Mauer in der sich der Pulverturm befand. Das Schloss selbst wurde durch einen umlaufenden Zwinger geschützt, der nordöstlich der Stadt Urach zugewandt, mit drei Geschütztürmen ausgestattet war.
An der nördlichen Ecke blickte der Dettinger Turm zu Tal. Genauso wie der Upfinger Turm wurde er als Kerker genutzt.
Heute befindet sich Hohenurach in einem schlechten Zustand. Ab Sommer 2011 musste die Burg mitsamt dem Zugangsweg für einige Zeit gesperrt werden. Die Sicherheit der Besucher war nicht mehr gegeben, weil Teile der Burg einzustürzen drohten. Als Grund wurden der harte Winter und die damit verbundene Frostsprengung der Mauern angegeben. Im Jahre 2012 fanden im weitläufigen Burgbereich umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.
Inzwischen ist die Burgruine wieder zugänglich.

(Quelle: Wikipedia)